Systemische Therapie bezieht Angehörige und weitere Personen in die Behandlung ein

Systemische Therapie findet nicht nur als Einzeltherapie, sondern häufig als Mehr­personentherapie statt, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei erwachsenen Patient*innen. Häufig werden Angehörige oder manchmal auch andere für den/die Patient*in relevante soziale Akteur*innen in die Behandlung einbezogen. Formen sind beispielsweise systemische Paar- oder Familientherapie, systemische Multifamilien-Gruppentherapie oder systemische Gruppentherapie. Der Einbezug von Angehörigen in medizinische und psychotherapeutische Maßnahmen erhöht deren Wirksamkeit empirisch messbar.

Systemische Therapie wirkt schnell, weil sie auf Stärken, Lösungen und Ressourcen fokussiert

Ziel Systemischer Therapie ist, Patient*innen dazu anzuregen und zu ermutigen, schnell wieder auf eigenen Füßen zu stehen und ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Deshalb legt Systemische Therapie von Anfang an, oft schon in der ersten Sitzung, besonderen Wert auf Empowerment, Ressourcenaktivierung und Lösungsfokussierung.

Quelle: https://www.dgsf.org/presse/essentials-systemischer-therapie
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